Der Fahrdienstleiter

Die Aufganbe des Fahrdienstleiters ist es, den Zugbetrieb sicher und unfallfrei zu regeln.

Dafür telefoniert er viel mit anderen Bahnhöfen, schreibt in das Zugmeldebuch und stellt die Signale.

Ganz selten passiert es, dass ein Gleis gesperrt werden muss. Dafür ist die rote Scheibe mit dem weißen Rand da, die unser Schotterzwerg Fahrdienstleiter in der Hand hat. Vielleicht hast du diese Scheibe schon einmal gesehen, wenn du Pfingsten 2019 zum "Tag des Eisenbahners" bei uns warst oder zum "Tag der offenen Tür" unserere Tip-Toi-Schnitzeljagd mitgemacht hast.

Der Fahrkartenverkäufer

Für die Fahrt mit einer Eisenbahn braucht man eine Fahrkarte. Am Fahrkartenschalter sitzt der Fahrkartenverkäufer und berät die Fahrgäste beim Kauf der Fahrkarte. Nur Hin- oder mit Rückfahrt, ermäßigter Tarif oder nicht, noch ein schönes Souvenir dazu? Am Ende bekommen die Fahrgäste ihre historischen edmonsondschen Fahrkarten und das Wechselgeld.

Ihr habt euch vielleicht schon einmal gefragt, warum die Fahrkarten eine Nummer haben. Nun, mit dieser Nummer ist ganz leicht auszurechnen, wie viele Fahrgäste mitgefahren sind und wie viel Geld in der Kasse sein muss. Das wird abends ausgerechnet und überprüft.

Der Gleisbauer

Den Gleisbauer sieht man an einem normalen Fahrtag nicht. Denn wenn die Züge fahren, ist es sehr gefährlich, im Gleis zu arbeiten.

Aber außerhalb der Fahrzeiten wird fleißig am Gleis gewerkelt. Schrauben festgezogen, Stöße geprüft, Laschen kontrolliert, Schotter gestopft.

Alles das ist notwendig, damit der Zug nicht entgleist und die Fahrgäste nicht durchgeschüttelt werden.

Die Aufsicht

Die Aufsicht ist für Ordnung und Sicherheit auf dem Bahnsteig zuständig.

Mit dem Befehlsstab gib die Aufsicht dem Lokführer den Abfahrauftrag, wenn alle Fahrgäste eingestiegen sind und die Sicherheitsketten an allen Abteilen geschlossen sind.

Der Weichenposten

Weichen haben im Laufe der Entwicklung der Eisenbahn verschiedene Antriebe bekommen. Heute werden Weichen zumeist elektrisch gestellt, davor gab es Seilzüge und ganz am Anfang wurden Weichen von einem Wärter per Hand gestellt. Aber auch heute gibt es noch Handweichen, z.b. in Bereichen wo viel rangiert wird. Auch bei der Parkeisenbahn es 3 verschiedene Sorten Weichen: 3 mit elektrischem Antrieb, 2 Handweichen und sogar eine Rückfallweiche.

Der Weichenposten, oder Wärter wie er auch genannt wird, stellt die Weichen auf Anweisung des Fahrdienstleiters oder des Rangierleiters.

Der Sicherungstechniker

Zu einer Eisenbahn gehört nicht nur das Rollmaterial und das Gleis. Ganz wichtig sind auch Signale. Diese müssen natürlich installiert und gewartet werden. Es gibt verschiedene Sorten von Signalen, z.b. elektrische, die Ihre Bedeutung durch verschiedenfarbene Lampen ändern können. Mechanische Signale zeigen verschiedene Fahrtbegriffe mit Flügeln an. Darüber hinaus gibt es noch eine unmenge Zeichen und Schilder mit einer festen Bedeutung.

Das Signal aus Porzellan, das unser Sicherungstechniker gerade in Händen hält, nennt sich Grenzeichen (von Eisenbahnern auch liebevoll "Weichenpolizist" genannt). Es steht immer zwischen den auseinandergehenden Gleissträngen einer Weiche und zeigt, bis wohin ein Zug fahren darf, ohne dass ein anderer Zug gefährdet wird, wenn er über diese Weiche fährt.

Der Zugführer

Der Zugführer ist leicht an seinem roten Band zu erkennen. Er sitzt bei der Fahrt in seinem Dienstabteil und beobachtet den Zug, um eine Gefahr zu erkennen oder Fahrgäste zu ermahnen, die sich leichtsinnig verhalten.

Ist der Zug abfahrbereit, gibt der Zugführer der Aufsicht ein Handzeichen und während der Fahrt schreibt der Zugführer einen Fahrbericht, in den steht, wo der Zug langgefahren ist und welche Nummer er hatte. Auch die Kontrolle der Fahrkarten gehört zu seinen Aufgaben.

Oft wird die Bezeichnung Zugführer irrtümlich für den Lokführer benutzt.